Was wir
erreichen
Wirkung ist ein großes Wort. Wir finden unerlässlich, dass wir als Gesellschaftsgestalter*innen einen offenen Austausch darüber pflegen, ob wir „nur“ Gutes tun, oder auch Gutes bewirken. Welche Ressourcen setzen wir ein, um was zu erreichen? Und erreichen wir das angenommene mit unseren Aktivitäten auch? Was lernen wir und wie setzen wir Gelerntes wieder in Aktivitäten um?

Was uns leitet

Social Reporting Standard

2010 haben wir gemeinsam mit einem Konsortium starker Partner den Social Reporting Standard entwickelt als Beitrag dazu, dass soziale Organisationen und Initiativen leichter transparent über ihre Ressourcen, Aktivitäten und (angestrebte) Wirkung berichten können. Heute werden der Social Reporting Standard und seine Verwendung u.a. von der Social Reporting Initiative weiter vorangetrieben. Seit einigen Jahren nutzen wir den Standard bereits im Auswahlverfahren für neue Ashoka Fellows und werben bei Social Entrepreneurs und anderen gesellschaftlichen Akteuren (inter)national für Transparenz in der Berichterstattung. Die Wirkungsprofile auf dieser Seite entsprechen in Kurzform dem Aufbau des Social Reporting Standards.

Ashoka Changemaker

Ashoka Deutschland berichtet seit 2010 jährlich nach dem Social Reporting Standard. Alle Ausgaben des Ashoka Changemaker Jahres- und Wirkungsberichts können Sie hier einsehen. Wir wünschen frohes stöbern, entdecken – und natürlich Inspiration für das eigene Tun. Über Feedback freuen wir uns!

Eine Frage der Haltung

„Vergiss Dein Ego“, antwortete Serien-Social Entrepreneurin Jeroo Billimoria auf die Frage, wie sie es geschafft hat, mittlerweile das Leben von über 100 Millionen Kindern positiv zu beeinflussen und ihnen eine Teilhabe am wirtschaftlichen Leben zu ermöglichen. Der Schlüssel zum Erfolg: „Lade alle ein. Gesellschaftliche Veränderung ist ein Familienfest."

Die Social Entrepreneurs, mit denen wir arbeiten, setzen sich in ihrem Themenfeld für einen neuen gesellschaftlichen Status Quo ein. Sie wollen etwas grundlegend zum Positiven verändern. Nicht eine Schule bauen und betreiben, sondern verändern, wie Unterricht gestaltet wird. Nicht Lebensperspektiven für einige benachteiligte Menschen schaffen, sondern Menschen begleiten, gar nicht erst in diese Situation zu kommen.

In Bildern sprechen wir davon, dass sie nicht nur die Spitze des Eisbergs ansehen, sondern den Blick unter die Wasseroberfläche wagen. Sie beschäftigen sich mit Ursachen gesellschaftlicher Probleme, nicht vorranging mit Symptomen. Und was kommt dabei heraus? Social Entrepreneurs arbeiten an der Veränderung gesellschaftlicher Prozesse, an der Verbesserung von Wertschöpfungsketten oder -kreisläufen, sie schaffen neue Märkte, ermöglichen ein neues Miteinander, sie bewirken Haltungsänderungen.


Unsere fast 40-jährige Erfahrung in der Arbeit mit Social Entrepreneurs weltweit ist: Dies gelingt nur, wenn auf dem meist langen Weg andere motiviert werden, mitzugestalten. Wir sprechen von indirekter Wirkung, wenn es gelingt, andere zu begeistern und einzubeziehen. Meist ist dies ein wichtiger Schritt, um die Verbreitung eines Ansatzes nicht nur von sich selbst abhängig zu machen. So ist es eine wichtige Voraussetzung dafür, zu erreichen, worauf es einem ankommt: gesellschaftliche Systeme zum Besseren zu verändern.