Während gemeinnützige Organisationen in den USA oder Großbritannien gesetzlich an Offenlegungspflichten gebunden sind, lässt sich in Deutschland nicht einmal eindeutig beziffern, wie viel Geld pro Jahr gespendet wird. Transparenzmängel und Skandale lassen das Vertrauen in Hilfsorganisationen schwinden. Zudem sind die Kosten bei konventioneller Mittelbeschaffung mit etwa 30 Prozent sehr hoch; die Arbeit vieler Graswurzelorganisationen ohne Budget für Öffentlichkeitsarbeit hat im Kampf um Aufmerksamkeit meist das Nachsehen. Gleichzeitig konkurrieren immer mehr Hilfsorganisationen (derzeit etwa 120.000) um Spenden. Zusätzlich stehen sie vor der Herausforderung, insbesondere den Online-Ansprüchen potentieller Spender gerecht zu werden.