Quelle: betterplace.org
Quelle: betterplace.org

Till


Behnke


betterplace.org / nebenan.de



Fellow seit

2008

Aktiv in


Kurzbeschreibung

Mit der Gründung von betterplace.org ermöglichte Till Behnke eine grundlegend neue Beziehung zwischen Spendern und Begünstigten. Sein neues unternehmerisches Feld: Die Beziehungen zwischen Nachbarn.


Der Social Entrepreneur

Till Behnke verfolgte nach dem Abitur zunächst eine Karriere als Leistungssportler, die ihn zum Rugbyspielen nach Südafrika führte. Während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik arbeitete er für Paybox und anschließend für Daimler Financial Services in Europa und Nordamerika. Anfang 2007 ..

Till Behnke verfolgte nach dem Abitur zunächst eine Karriere als Leistungssportler, die ihn zum Rugbyspielen nach Südafrika führte. Während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik arbeitete er für Paybox und anschließend für Daimler Financial Services in Europa und Nordamerika. Anfang 2007 kündigte er bei Daimler, um betterplace.org aufzubauen – mit Erfolg. Stetig entwickelte sich die Organisation weiter, baute Leistungsangebot und Wirkung weiter aus. Im Jahr 2014 wechselte Till als Executive Director zur Millicom Foundation und übergab die operative Leitung von betterplace.org an ein starkes Team. Für betterplace.org ist er weiterhin im Aufsichtsrat aktiv. Im Jahr 2015 gründete Till Behnke unter anderem gemeinsam mit Unternehmer Christian Vollmann sowie dem Ashoka-Mitarbeiter Michael Vollmann
nebenan.de, eine Online-Plattform, die ein besseres Miteinander von Nachbarn ermöglichen soll.

Mehr lesen

Der Ansatz

betterplace.org verändert den Spendenmarkt durch das Drehen an drei Stellschrauben: Spenden für Projekte wird einfacher und erlebbarer, das Spendenvolumen dadurch merklich höher. Über Such-, Filter- und Sortierfunktionen findet jeder unter Tausenden Projekten weltweit exakt jenes, das er ..

>

betterplace.org verändert den Spendenmarkt durch das Drehen an drei Stellschrauben:

  1. Spenden für Projekte wird einfacher und erlebbarer, das Spendenvolumen dadurch merklich höher. Über Such-, Filter- und Sortierfunktionen findet jeder unter Tausenden Projekten weltweit exakt jenes, das er unterstützen möchte. Die Angabe exakter Bedarfe, Projektblogs und Fortschrittsberichte lassen die Geber unmittelbar an der Wirkung ihrer Spende teilhaben.
  2. betterplace.org ist kostenfrei nutzbar und spart Hilfsorganisationen Geld für die Spendenakquise. Damit steigt die Effizienz der Projekte, da Spenden mit geringeren Abzügen bei den Projekten ankommen. betterplace.org selbst finanziert sich durch private und institutionelle Förderer sowie Dienstleistungen für Unternehmen.
  3. betterplace.org erhöht die Effektivität, indem die Spenden vor allem jene Projekte erreichen, die bisher unter dem „Radar“ der großen, offensiv werbenden Hilfsorganisationen verschwanden, sich jedoch oftmals als besonders wirkungsvoll erwiesen haben. Der Nutzer kann vergleichen und strategisch entscheiden, wohin sein Geld fließen soll. Ergänzend zur Plattform ermöglicht das betterplace lab Kompetenzaufbau bei sozialen Organisationen im Bereich Fundraising und Kommunikation im digitalen Raum.

Mehr lesen

Warum ist das wichtig?

Während gemeinnützige Organisationen in den USA oder Großbritannien gesetzlich an Offenlegungspflichten gebunden sind, lässt sich in Deutschland nicht einmal eindeutig beziffern, wie viel Geld pro Jahr gespendet wird. Transparenzmängel und Skandale lassen das Vertrauen in Hilfsorganisationen ..

Während gemeinnützige Organisationen in den USA oder Großbritannien gesetzlich an Offenlegungspflichten gebunden sind, lässt sich in Deutschland nicht einmal eindeutig beziffern, wie viel Geld pro Jahr gespendet wird. Transparenzmängel und Skandale lassen das Vertrauen in Hilfsorganisationen schwinden. Zudem sind die Kosten bei konventioneller Mittelbeschaffung mit etwa 30 Prozent sehr hoch; die Arbeit vieler Graswurzelorganisationen ohne Budget für Öffentlichkeitsarbeit hat im Kampf um Aufmerksamkeit meist das Nachsehen. Gleichzeitig konkurrieren immer mehr Hilfsorganisationen (derzeit etwa 120.000) um Spenden. Zusätzlich stehen sie vor der Herausforderung, insbesondere den Online-Ansprüchen potentieller Spender gerecht zu werden.

Mehr lesen

Einblicke

Philipp Rathmer, menschlichkeit.de

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Thematisch ähnliche
Ashoka-Fellows