Quelle: Creative Commons CC0, Pixabay
Quelle: apeiros e.V.

Stefan


Schwall


apeiros e.V.



Fellow seit

2011


Kurzbeschreibung

Stefan Schwall schafft Lösungsmöglichkeiten für soziale Desintegration, Schulverweigerung und Jugendarbeitslosigkeit. Systematisch und problembezogen setzt er an verschiedenen Aspekten des Problemfeldes wie Individuum, Familie, Schule, Kommune und Finanzierung an.


Der Social Entrepreneur

Stefan Schwall arbeitete nach seinem Studium der Biologie, Pädagogik und Philosophie als Studienrat in einer Schule in einem sozialen Brennpunkt. Er gab den Beamtenstatus auf, um sich stärker mit psychiatrisch auffälligen Jugendlichen zu beschäftigen. In diesem Feld wurde er in verschiedensten ..

Stefan Schwall arbeitete nach seinem Studium der Biologie, Pädagogik und Philosophie als Studienrat in einer Schule in einem sozialen Brennpunkt. Er gab den Beamtenstatus auf, um sich stärker mit psychiatrisch auffälligen Jugendlichen zu beschäftigen. In diesem Feld wurde er in verschiedensten Therapieeinrichtungen ausgebildet und entwickelte effektive Methoden der Behandlung problematischer Jugendlicher. Für zwei Jahre arbeitete er in leitender Funktion in einem Kinderheim, ehe er 2005 das Institut apeiros ins Leben rief. Stefan Schwall ist Ausbildungstherapeut und unterrichtet seit 2009 Therapeuten in Philosophie und Social Entrepreneurship an der Universität St. Gallen.

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Der Ansatz

Hauptziel von apeiros ist, dass Jugendliche einen Schulabschluss erreichen können. Die dauerhafte Abwesenheit in der Schule und die sich häufig danach anschließende Arbeitslosigkeit soll vermieden werden. Hintergrund ist die Annahme, dass ein Schulabschluss eine elementare Voraussetzung für ..

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Hauptziel von apeiros ist, dass Jugendliche einen Schulabschluss erreichen können. Die dauerhafte Abwesenheit in der Schule und die sich häufig danach anschließende Arbeitslosigkeit soll vermieden werden. Hintergrund ist die Annahme, dass ein Schulabschluss eine elementare Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabechancen ist.

Schwerpunkt der Arbeit ist daher, das Phänomen Schulverweigerung in allen Formen und Schweregraden zusammen mit allen Stakeholdern, die mit diesem Problem in Berührung kommen, anzugehen: Individuum, Institutionen, Finanzen, Recht und Politik.

Im Bereich der Institutionen wird dabei an der Implementierung von Strukturen in Schulen und in der kommunalen Jugendhilfe gearbeitet, die eine frühe Problemerkennung und eine kompetente und differenzierte Reaktion ermöglichen. Im Bereich des Individuums wird auf höchstmöglich differenzierte Hilfe und Anforderungen sowie den Aufbau einer persönlichen Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen gesetzt. Auf der Ebene der Politik und des Rechts werden Kampagnen umgesetzt.

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Warum ist das wichtig?

Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes nehmen trotz Schulpflicht acht bis zehn Prozent aller Schüler an weiterführenden Schulen nur sporadisch am Unterricht teil. Sie laufen Gefahr, die Schule ohne formale Qualifikation zu verlassen (ca. sechs bis acht Prozent). Ohne Schulabschluss haben ..

Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes nehmen trotz Schulpflicht acht bis zehn Prozent aller Schüler an weiterführenden Schulen nur sporadisch am Unterricht teil. Sie laufen Gefahr, die Schule ohne formale Qualifikation zu verlassen (ca. sechs bis acht Prozent).

Ohne Schulabschluss haben sie keine Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und sind stärker vom sozialen Abstieg betroffen als qualifizierte Altersgenossen. Die meisten Maßnahmen der Gesellschaft bestehen in individualisierten Verfahren, die den Systembezug nicht berücksichtigen und meist auch nicht die verschiedenen beteiligten kommunalen Ressorts miteinander verbinden. Dies führt zu der Situation, dass verfügbare Gelder ineffizient eingesetzt und positive Ergebnisse meist nur mit sehr hohem finanziellen Einsatz erreicht werden.

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Einblicke

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget: ca. 1.400.000 €, davon Personalkosten: ca. 1.000.000 €, Sachkosten: ca. 400.000 €

12 Büros und Lernräume in Wuppertal, Duisburg, Essen und Leverkusen

Output

Rund 120 teilnehmende Jugendliche in der Einzelfallhilfe

200 Diagnostiken

Reichweite: 84.000 Schüler in 140 Schulen

Umsetzung des Projektes in Köln, Bochum, Leverkusen, Duisburg

Wirkung

Senkung der Abwesenheitsrate um 90%

Vermittlung von Schulabschlüssen (40 pro Jahr)

Rückführungen in die Schule (60 pro Jahr)


Mitwirkende gesucht

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