EFCNI ist die erste europaweite gemeinnützige Organisation, die sich für die Interessen von Früh- und Neugeborenen und deren Familien einsetzt. Weltweit wird etwa jedes zehnte Kind zu früh geboren; in Europa sind es ungefähr eine halbe Million Babys pro Jahr. Im Durchschnitt sind 63 Prozent aller Todesfälle von Kindern bis zum fünften Lebensjahr auf Frühgeburt zurückzuführen. Viele Tode im Kindesalter, chronische Erkrankungen und weitere Beschwerden könnten durch eine verbesserte Schwangeren- und Neugeborenen-Versorgung sowie Nachsorge vermieden werden. Ziel der Stiftung ist es, dass Früh- und Neugeborene in Europa die idealen Bedingungen für den besten Start ins Leben haben und ihnen auch darüber hinaus eine umfassende medizinische Nachsorge gesichert ist.

Derzeit gibt es in vielen Ländern Europas keine harmonisierten Standards zur Versorgung von Früh- und kranken Neugeborenen. Das Resultat: Die Versorgung von Kind und Mutter variiert stark je nach Ort der Geburt. Dabei spielen nicht nur Landesgrenzen eine Rolle; die Versorgung innerhalb von Regionen ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Das derzeit größte Projekt von EFCNI: der Ungleichheit mit der interdisziplinären Entwicklung von Versorgungsstandards entgegenzuwirken. Am Projekt beteiligt sind medizinische Fachleute, Eltern und Experten ausgewählter Industriepartner sowie Berater relevanter Non-Profit-Organisationen.