Sandra Schürmann, ehemalige „Schulverweigerin“, wurde zunächst freiberufliche Fotografin und organisierte bundesweit Promotion-Aktionen. Später studierte sie Sozialarbeit und erhielt die Chance, für die Beratung arbeitssuchender Jugendlicher eine Abteilung mit 16 Mitarbeiterinnen und zehn Außenstellen aufzubauen.

Sie versuchte zunächst erfolglos, neue Ansätze im vorhandenen System einzubringen, um bei den Jugendlichen Selbstbewusstsein zu generieren, damit sie ihre Fähigkeiten erkennen und aktiv ihre Zukunft gestalten können. Um dies zu ermöglichen, wurde die Idee der Verbindung von Theaterpädagogik mit Bewerbungsmanagement geboren und auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Mit der PROJEKTFABRIK gGmbH und der Schule der Sozialen Kunst setzt sie sich dafür ein, diesen Ansatz auf alle Bereiche der Gesellschaft in Deutschland und ganz Europa zu übertragen. Dafür geht Sandra auf Expansionskurs, schließt sich mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst zusammen und gründete die Stiftung der Sozialen Kunst.