Quelle: Projektfabrik

Sandra


Schürmann


Projektfabrik



Fellow seit

2009


Kurzbeschreibung

Sandra Schürmann fördert die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Menschen durch Kunst und Theater. Mit diesem Ansatz hilft sie Schulverweigerern und Langzeitarbeitslosen ihren Weg zurück in eine Beschäftigung und Ausbildung zu finden.

 


Die Social Entrepreneurin

Sandra Schürmann, ehemalige „Schulverweigerin“, wurde zunächst freiberufliche Fotografin und organisierte bundesweit Promotion-Aktionen. Später studierte sie Sozialarbeit und erhielt die Chance, für die Beratung arbeitssuchender Jugendlicher eine Abteilung mit 16 Mitarbeiterinnen und zehn ..

Sandra Schürmann, ehemalige „Schulverweigerin“, wurde zunächst freiberufliche Fotografin und organisierte bundesweit Promotion-Aktionen. Später studierte sie Sozialarbeit und erhielt die Chance, für die Beratung arbeitssuchender Jugendlicher eine Abteilung mit 16 Mitarbeiterinnen und zehn Außenstellen aufzubauen.

Sie versuchte zunächst erfolglos, neue Ansätze im vorhandenen System einzubringen, um bei den Jugendlichen Selbstbewusstsein zu generieren, damit sie ihre Fähigkeiten erkennen und aktiv ihre Zukunft gestalten können. Um dies zu ermöglichen, wurde die Idee der Verbindung von Theaterpädagogik mit Bewerbungsmanagement geboren und auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Mit der PROJEKTFABRIK gGmbH und der Schule der Sozialen Kunst setzt sie sich dafür ein, diesen Ansatz auf alle Bereiche der Gesellschaft in Deutschland und ganz Europa zu übertragen. Dafür geht Sandra auf Expansionskurs, schließt sich mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst zusammen und gründete die Stiftung der Sozialen Kunst.

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Der Ansatz

In den bundesweit durchgeführten JobAct®-Projekten wird das Prinzip der PROJEKTFABRIK anschaubar. Während der zehnmonatigen Projekte erarbeiten erwerbslose Menschen gemeinsam mit lokalen Partnern und unter professioneller Leitung ein Theaterstück. Das Schauspiel trainiert den Menschen, das ..

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In den bundesweit durchgeführten JobAct®-Projekten wird das Prinzip der PROJEKTFABRIK anschaubar. Während der zehnmonatigen Projekte erarbeiten erwerbslose Menschen gemeinsam mit lokalen Partnern und unter professioneller Leitung ein Theaterstück. Das Schauspiel trainiert den Menschen, das Gefühl denkend zu ergreifen und macht ihn damit urteilsfähig. Durch die Kunst eröffnen sich dabei neue Erfahrungsbereiche; die Eigeninitiative wird geweckt. Parallel dazu findet durch sozialpädagogische Betreuung eine intensive Biographiearbeit statt, auf deren Grundlage Bewerbungen erstellt werden.

In einer zweiten Phase absolvieren die Teilnehmenden ein Praktikum bei einem Unternehmen. Die Künstler und Pädagogen unterstützen und begleiten sie dabei, um die neuen Erkenntnisse mit konkreten, realistischen Handlungsstrategien zu verbinden.

Aus dem Prinzip der Persönlichkeitsentwicklung durch Kunst entwickelt die PROJEKTFABRIK unter Beteiligung verschiedener Einrichtungen vielfältige Projektformen und Initiativen im Bildungsbereich.

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Warum ist das wichtig?

Wie viele Studien anschaulich zeigen (u.a. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesagentur für Arbeit, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), verlieren Menschen in Arbeitslosigkeit oft nicht nur ihr Selbstbewusstsein und soziale Kontakte, sondern ..

Wie viele Studien anschaulich zeigen (u.a. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesagentur für Arbeit, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), verlieren Menschen in Arbeitslosigkeit oft nicht nur ihr Selbstbewusstsein und soziale Kontakte, sondern auch die Orientierung für die Zukunft. Es folgen Tendenzen zu Krankheit, Sucht und Selbstaufgabe.

Um neue Orientierung zu erlangen, steht eine grundlegende Umgestaltung der Lebenshaltung an. Die Kunst kann diese Transformation der Persönlichkeit durch ihren ganzheitlichen Ansatz bewirken. Dadurch wird der Mensch zu neuer Perspektive inspiriert und kann sich produktiv in die Gesellschaft einbringen.

JobAct® ist damit ein erfolgreiches Konzept, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Eine neue Perspektive auf den Wert der Arbeit wird gleichzeitig eröffnet.

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Einblicke

Projektfabrik

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget: 3.250.000 €, davon Personalkosten: 1.800.000 €, Sachkosten: 1.700.000 €

20 Festangestellte und über 50 freie Mitarbeiter

Output

Ca. 20 laufende JobAct®-Projekte pro Monat

Internationale Kooperation in 5 Ländern

650 Teilnehmer an den Programmen

Erfolgreicher Abschluss des 2. Jahrgangs der Sozialkünstler Ausbildung in Witten und Berlin

Wirkung

Integration von 38 % aller Teilnehmenden in den ersten Arbeits- und Ausbildungsmarkt oder sons-tige Entwicklungsperspektiven (ein Arbeitsloser kostet den Staat jährlich ca. 18.600 €)

Eine Langzeitstudie hat belegt, dass sich insgesamt 74 % der Teilnehmenden drei Jahre nach Teil-nahme an JobAct® in Arbeit, Ausbildung oder sinnvollen Anschlussperspektiven befinden


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