Die Bertelsmann Stiftung kommt in ihrem Programm zu wirksamen Bildungsinvestitionen zu dem Schluss, dass sich die Folgekosten unzureichender Bildung innerhalb der kommenden 80 Jahre – der Lebensspanne heute geborener Kinder – auf rund 2,8 Billionen Euro summieren werden. Investitionen in (frühe) Bildung, speziell für die Zielgruppe der sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen, ist nicht nur ethisch sondern auch volkswirtschaftlich unabdingbar.
Von Schulen und Lehrkräften wird erwartet, dass sie Kinder und Jugendliche fit machen für eine selbstbestimmte Zukunft in einer sich immer schneller verändernden Welt. Globale Vernetzung, der Wandel zur medialen Wissensgesellschaft und soziokulturelle Heterogenität sind nur einige Schlagwörter, die aktuelle Herausforderungen für die moderne Schule skizzieren.
Lehrkräfte und Schulen sind auf diesen qualitativen Wandel gesellschaftlicher Strukturen und Themen nur unzureichend vorbereitet. Das Resultat sind unbefriedigende Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler und eine hohe Burn-Out-Gefährdung für Lehrkräfte – das Risiko liegt bei 60 Prozent.
Die Antwort auf diese Herausforderung ist die multi-professionelle Schule, eine Lernumgebung, die Einflüsse ihrer Umwelt zulässt und die Lebensrealität ihrer Schülerschaft auch im Klassenraum widerspiegelt. SWiM Bildung gibt Schulen bundesweit das Werkzeug dafür an die Hand.