Das EMZ will Migranten zu mehr Eigenverantwortung in Gesundheitsfragen motivieren und befähigen. Daran arbeitet es mit muttersprachlichen und kultursensiblen Präventions- und Beratungsaktivitäten, Dolmetscher-services, Aufklärungs- und Informationsmaterialien, Veranstaltungen sowie durch Forschung. So wird Gesundheit zur Integrationsquelle.
Zentral ist das Programm MiMi („Mit Migranten für Migranten“). In ihm werden gut integrierte und sozial engagierte Migranten als Vorbilder und Unterstützer (MiMi-Lotsen) ausgebildet. Sie motivieren und aktivie-ren andere Migranten zu gesunden Lebensweisen, zur Integration und zur sinnvollen Nutzung des deutsche Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystems sowie zu bürgerschaftlichem Engagement.
Das EMZ stärkt zudem durch Trainings und Fortbildungen deutsche Institutionen in ihrer kulturellen Handlungskompetenz. Dadurch können sie einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen schaffen und spezifische Bedürfnisse der Migranten berücksichtigen.