Quelle: Eric Vazzoler/zeitenspiegel

Michael


Gleich


Culture Counts Foundation



Fellow seit

2008

Aktiv in


Kurzbeschreibung

Als Reporter in Krisengebieten sammelte Michael Gleich vielfältige, prägende Erfahrungen über engagierte Menschen. Deshalb engagiert er sich heute dafür, dass Massenmedien auch über mögliche Konfliktlösungen berichten. Er gehört zu den Protagonisten des konstruktiven Journalismus in Deutschland.


Der Social Entrepreneur

Michael Gleich lernte als Reporter die Schattenseiten einer einseitig auf Kriege, Korruption und Katastrophen fixierten Berichterstattung kennen. Auf seinen Reisen in Kriegsregionen begegnete ihm viel Leid, verursacht durch Krieg, doch traf er auch stets Menschen, die an positiven Veränderungen ..

Michael Gleich lernte als Reporter die Schattenseiten einer einseitig auf Kriege, Korruption und Katastrophen fixierten Berichterstattung kennen. Auf seinen Reisen in Kriegsregionen begegnete ihm viel Leid, verursacht durch Krieg, doch traf er auch stets Menschen, die an positiven Veränderungen arbeiten und kreative Ideen umsetzen. Über sie wurde jedoch nur selten berichtet. Auch Michael Gleichs Auftraggeber waren nicht an Berichten interessiert, die umfassendere Realitäten zeigen. Sein wichtigstes Motiv ist es, ein umfassenderes Bild der Wirklichkeit zu zeichnen: soziale Probleme und mögliche Lösungen. Krieg und die sozialen Erfindungen von Friedensstiftern. Umweltzerstörung und nachhaltige Alternativen. Massenmedien haben eine Verantwortung dafür, kein einseitig negatives Weltbild zu vermitteln, sondern auch zu zeigen, wie positiver sozialer Wandel möglich ist und wer sich dafür einsetzt. 2014 gründete Michael Gleich mit Tilmann Wörtz die Culture Counts Foundation gGmbH (CCF), um konstruktiven Journalismus zu praktizieren, zu lehren und weiterzuentwickeln.

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Der Ansatz

Die CCF fördert konstruktiven Journalismus mit Fokus auf Friedensprozesse, nachhaltige Entwicklung und kulturelle Vielfalt durch folgende Hauptaktivitäten: Der Global Peacebuilders Summit versammelt seit 2016 alljährlich herausragende Friedensstifter*innen aus der ganzen Welt, die ..

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Die CCF fördert konstruktiven Journalismus mit Fokus auf Friedensprozesse, nachhaltige Entwicklung und kulturelle Vielfalt durch folgende Hauptaktivitäten:

  1. Der Global Peacebuilders Summit versammelt seit 2016 alljährlich herausragende Friedensstifter*innen aus der ganzen Welt, die zivilgesellschaftliche Organisationen leiten und in ihren Ländern mutig, kreativ und wirksam an Friedensprozessen arbeiten. Der Gipfel soll durch Vernetzung, gegenseitige Beratung und fachliche Inputs ihr Engagement und ihre Kompetenzen stärken. Als Ergebnis werden Empfehlungen an Politik und Gesellschaft angestrebt.
  2. Peace Counts propagiert einen konstruktiven Journalismus, der Lösungen gesellschaftlicher Probleme in den Mittelpunkt stellt und sozialen Wandel unterstützt. Das Projekt trainiert und vernetzt Journalisten in Konfliktregionen, damit sie sich nicht als Sprachrohr von Regierungen missbrauchen lassen, sondern unabhängig recherchieren. Peace Counts publiziert Reportagen und Dokumentationen über Friedensmacher*innen und „Peace Entrepreneurs“ in großen deutschen Medien.

In den Jahren 2016 und 2017 entwickelte die CCF ein neuartiges Medium: MUT – magazin für lösungen. Erscheinungsweise: Einmal jährlich, Auflage 600.000 Ex.., distribuiert über ein Netzwerk großer regionaler Tageszeitungen in D – CH – A.

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Warum ist das wichtig?

Medien können durch ihre Auswahl von Berichten und Bildern aus Krisenregionen Distanz schaffen und Vorurteile verstärken. Sendezeit und Platz in Zeitungen wird meist für alarmierende Berichte über Kriege und Katastrophen reserviert. Viele Journalisten und Medien ziehen die ereignisorientierte ..

Medien können durch ihre Auswahl von Berichten und Bildern aus Krisenregionen Distanz schaffen und Vorurteile verstärken. Sendezeit und Platz in Zeitungen wird meist für alarmierende Berichte über Kriege und Katastrophen reserviert. Viele Journalisten und Medien ziehen die ereignisorientierte Darstellung von Krieg und Gewalt gegenüber Friedensprozessen vor. Mit fataler Wirkung: Menschen werden systematisch entmutigt, an eine Kultur des Friedens zu glauben und sich dafür einzusetzen.

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Einblicke

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Wir wollen das "MUT-magazin für Lösungen" deutschlandweit mit einer Auflage von einer Million (heute: 600.000) verbreiten

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