Jugendliche erleben heute kaum noch Handwerker*innen oder andere berufliche Tätigkeiten. Die meisten Schüler*innen kennen laut Angabe der Bundesagentur für Arbeit nur 20 der 20.000 Berufsbilder in Deutschland. Mit theoretisch ausgerichteter Schulbildung treffen sie nach dem Abschluss auf Unternehmen, die von ihnen alltagspraktisches, unternehmensbezogenes Wissen erwarten.

Die Unternehmen testen die Bewerber*innen mit komplizierten Arbeitsproben und sind enttäuscht über deren mangelnde Qualifikationen. Sie finden so nicht ausreichend und oft die falschen Bewerber*innen. Durch die ineffiziente Auswahl und die hohe Zahl von Ausbildungsabbrecher*innen haben Unternehmen hohe Folgekosten.