Karin


Ressel


Technikzentrum Minden – Lübbecke e.V.



Fellow seit

2010

Aktiv in


Kurzbeschreibung

Karin Ressel vermittelt Jugendlichen durch eine praxisnahe Berufsorientierung neue und breitere Berufsperspektiven. Ihre Vision ist es, in Zukunft alle Ausbildungs- und Berufsmessen in Deutschland durch praxisorientierte Formate wie den Berufsparcours zu ersetzen.


Die Social Entrepreneurin

Karin Ressel übernahm bereits früh in ihrem Leben Verantwortung für sich und andere, in der Familie und ehrenamtlich. Nach dem Studium zur Verwaltungswirtin setzte sie sich als Berufsförderungsberaterin dafür ein, die Beratung von Soldaten beim Übergang in die Wirtschaft effizienter und ..

Karin Ressel übernahm bereits früh in ihrem Leben Verantwortung für sich und andere, in der Familie und ehrenamtlich. Nach dem Studium zur Verwaltungswirtin setzte sie sich als Berufsförderungsberaterin dafür ein, die Beratung von Soldaten beim Übergang in die Wirtschaft effizienter und menschenfreundlicher zu gestalten. Später initiierte sie eine Firmengründung speziell als Beschäftigungsmöglichkeit für Tischler*innen. In dieser Zeit begann sie auch, technische Trainingsangebote für Schüler*innen zu entwickeln.

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Der Ansatz

Das Technikzentrum bietet vier Kernprodukte an: Im Talentparcours können ca. 200 Schüler*innen an einem Tag 16 Berufsfelder erproben. Es werden 20 Stationen aufgebaut, welche die Jugendlichen eigenständig absolvieren; Lehrkräfte betreuen und unterstützen sie dabei. So lernen alle Beteiligten ..

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Das Technikzentrum bietet vier Kernprodukte an:

  1. Im Talentparcours können ca. 200 Schüler*innen an einem Tag 16 Berufsfelder erproben. Es werden 20 Stationen aufgebaut, welche die Jugendlichen eigenständig absolvieren; Lehrkräfte betreuen und unterstützen sie dabei. So lernen alle Beteiligten neue Methoden und Inhalte kennen.
  2. Im Berufsparcours wird ein direkter Kontakt zwischen 20 Unternehmen und 500 Jugendlichen hergestellt. In einer Halle bauen Unternehmen die von ihnen mitgebrachten Übungen auf, die von Jugendlichen absolviert werden. Während des Parcours können Unternehmen sofort begabte Jugendliche für sich gewinnen.
  3. Manufaktur: Produktion und Vertrieb von über 1.200 Berufstrainingsmaterialien u.a. für Schulen und Weiterbildungseinrichtungen. Die Produkte werden auch von Schülerfirmen und Auszubildenden weiterentwickelt und produziert.
  4. Talenthäuser: temporäre, mobile und modulare Bildungsangebote für Regionen ohne gute Infrastruktur, die standardisiert zusammengestellt und individuell einsetzbar sind. Drei Häuser existieren in NRW.

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Warum ist das wichtig?

Jugendliche erleben heute kaum noch Handwerker*innen oder andere berufliche Tätigkeiten. Die meisten Schüler*innen kennen laut Angabe der Bundesagentur für Arbeit nur 20 der 20.000 Berufsbilder in Deutschland. Mit theoretisch ausgerichteter Schulbildung treffen sie nach dem Abschluss auf ..

Jugendliche erleben heute kaum noch Handwerker*innen oder andere berufliche Tätigkeiten. Die meisten Schüler*innen kennen laut Angabe der Bundesagentur für Arbeit nur 20 der 20.000 Berufsbilder in Deutschland. Mit theoretisch ausgerichteter Schulbildung treffen sie nach dem Abschluss auf Unternehmen, die von ihnen alltagspraktisches, unternehmensbezogenes Wissen erwarten.

Die Unternehmen testen die Bewerber*innen mit komplizierten Arbeitsproben und sind enttäuscht über deren mangelnde Qualifikationen. Sie finden so nicht ausreichend und oft die falschen Bewerber*innen. Durch die ineffiziente Auswahl und die hohe Zahl von Ausbildungsabbrecher*innen haben Unternehmen hohe Folgekosten.

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Einblicke

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget 720.000 €, davon: Personalkosten: 500.000 €, Sachkosten: 220.000 €

Das Budget setzt sich zusammen aus: 400.000 € öffentliche Gelder, 320.000 € finanzielle Beteiligungen aus Unternehmen und Stiftungen

3.100 Stunden Arbeitseinsatz von Lehrkräften

Output

268 Veranstaltungen

50.000 erreichte Schüler*innen

Ca. 12.000 konkrete Praktikums- und Ausbildungskontakte

265 erreichte Schulen

606 einbezogene Lehrkräfte

1.091 beteiligte Unternehmen

Wirkung

Seit 1994 über 910.000 Jugendliche auf den beruflichen Weg und über 700 Erwachsene in Arbeit gebracht

Umfragen im Anschluss an die Veranstaltung ergeben: 92 % der Teilnehmer*innen sind mit der begonnenen Ausbildung/ Berufswahl zufrieden

20% unentschlossene Jugendliche finden ihren Weg in die richtige Ausbildung

140 Unternehmen haben ihre Werbestrategie für Ausbildungsnachwuchs geändert und sind aktiver geworden


Mitwirkende gesucht

Was wir aktuell planen:


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