Quelle: Mütterzentren Bundesverband e.V.

Hildegard


Schooß


Mütterzentren Bundesverband e.V.



Fellow seit

2010

Aktiv in


Kurzbeschreibung

Hildegard Schooß etabliert mit Mütterzentren und Mehrgenerationenhäusern öffentliche und zugleich familiäre Orte der Begegnung, Betreuung und Pflege, die jede Nachbarschaft zu einem lebenswerteren Ort machen. Ihr Motto: Mütterliche Werte werden zum gesellschaftlichen Maßstab.


Die Social Entrepreneurin

Aufgewachsen in einer Großfamilie übernahm Hildegard Schooß bereits mit 17 Jahren eine Filiale im Betrieb ihrer Eltern. Nach der Heirat – verbunden mit einem Wohnortwechsel – erlebte sie selbst, was es bedeutet, nicht in einer Nachbarschaft verankert zu sein. Als ihr erstes Kind auf die Welt ..

Aufgewachsen in einer Großfamilie übernahm Hildegard Schooß bereits mit 17 Jahren eine Filiale im Betrieb ihrer Eltern. Nach der Heirat – verbunden mit einem Wohnortwechsel – erlebte sie selbst, was es bedeutet, nicht in einer Nachbarschaft verankert zu sein.

Als ihr erstes Kind auf die Welt kam, wollte sie sich für Familien einsetzen und Nachbarschaften stärken. 1980 mietete sie einen Raum und eröffnete das erste Mütterzentrum in Deutschland, in das alle Menschen, wie in einer Großfamilie oder Dorfgemeinschaft, ihre Stärken einbringen, sich mit anderen austauschen und Unterstützung finden können.

1985 gründete sie den Bundesverband der Mütterzentren und sorgte für die flächendeckende Verbreitung der Einrichtungen. Sie wurden zum Modell für das Konzept Mehrgenerationenhäuser in Deutschland. 2015 zog sie sich aus dem operativen Geschäft zurück, unterstützt den Bundesverband aber weiterhin auf Projektbasis. So initiierte sie in SZ ein Modellprojekt das Kinder und alte Menschen gemeinsam betreut.

Hildegard Schooß ist Ashoka Fellow seit 2010.

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Der Ansatz

In Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser finden alt eingesessene und neu zugezogene Menschen Gelegenheiten zur Begegnung, Beratung, informellen Bildung und Beschäftigung, aber auch  Dienstleistungen, Betreuung und Pflege. Das Besondere: Das sind die „öffentlichen Wohnzimmer“, in denen ..

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In Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser finden alt eingesessene und neu zugezogene Menschen Gelegenheiten zur Begegnung, Beratung, informellen Bildung und Beschäftigung, aber auch  Dienstleistungen, Betreuung und Pflege.

Das Besondere: Das sind die „öffentlichen Wohnzimmer“, in denen sich Kinder und Erwachsene aufgehoben fühlen. Empfangen werden sie von Gastgeber*innen, die eine offene Grundhaltung verkörpern, zuhören, helfen, Alltagsprobleme gemeinsam zu lösen und dazu ermuntern Neues auszuprobieren. Das „Prinzip Gastgeberin“ ist in den Mütterzentren entstanden, aber auch auf andere Einrichtungen mit offenen Strukturen übertragbar.

Dazu wurde ein Curriculum erarbeitet, mit dem qualifizierte Trainerinnen praxisnahe Trainings anbieten.

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Warum ist das wichtig?

Gesellschaftliche Umbrüche erschweren, dass sich die einzelnen Familienmitglieder ausreichend umeinander kümmern können. Die Ursachen sind: der demografische Wandel, Umbrüche in der Arbeitswelt und die geforderte Mobilität, Armut in Familien und im Alter sowie die Mehrbelastung durch steigende ..

Gesellschaftliche Umbrüche erschweren, dass sich die einzelnen Familienmitglieder ausreichend umeinander kümmern können. Die Ursachen sind: der demografische Wandel, Umbrüche in der Arbeitswelt und die geforderte Mobilität, Armut in Familien und im Alter sowie die Mehrbelastung durch steigende Anforderungen in der Pflege. Hinzu kommen die Zunahme von Ein-Personen-Haushalten und der Wegfall von verlässlichen Nachbarschaften.

Die Zentren und Häuser machen unsere Viertel lebendiger, geben Menschen Orientierung erleichtern die Teilhabe, bilden, stärken und fördern. Hier erfahren Menschen Zugehörigkeit und erleben Wertschätzung. Im formalen Bildungssystem fehlt es an offenen Gelegenheiten zum Lernen. Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser sind leicht zugängliche Lernorte, die Bildung in den Alltag integrieren. Um die Qualität der Angebote in Zentren zu sichern, bietet der Bundesverband der Mütterzentren Fortbildungen, Fachtage und Beratung für alle Mitarbeitenden an. Er setzt sich dafür ein, dass der gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Beitrag familiärer Verantwortungsübernahme sichtbar gemacht und wertgeschätzt wird.

Die Mütterzentren und der Bundesverband stärken Eltern, Kinder, Familien, denn sie sind der Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

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Einblicke

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Mitwirkende gesucht

Dafür suchen wir:

  • Mitunternehmer*in
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  • Politikgestalter*in

[Mitunternehmer*in]

Unser Ziel ist, mehr Standorte für Mütterzentren aufzubauen und intergenerative Ansätze zu fördern.

[Startförderer*in]

Für die Erweiterung und Verbreitung unseres Curriculums und Fortbildungsangebots für Aktive in Mütterzentren und Mehrgenerationenhäusern

[Politikgestalter*in]

Für unsere Lobbyarbeit für Eltern, Kinder, Familie und den intergenerativen Ansatz


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