Quelle: Dorv Zentrum
Quelle: Christian Klandt

Heinz


Frey


Dorv Zentrum



Fellow seit

2012


Kurzbeschreibung

Heinz Frey gibt Menschen durch den Aufbau von DORV-Zentren die Chance, mit eigener Kraft den in Dörfern und Stadtteilen weit verbreiteten Teufelskreis aus kommerzieller Konzentration und Abwanderung zu durchbrechen. So wird die Lebensqualität für alle Generationen erhalten und wieder gestärkt.


Der Social Entrepreneur

Seit seiner Kindheit engagiert sich Heinz Frey ehrenamtlich im sozialen Umfeld seines Heimatdorfes; er gründete und leitete Vereine, organisierte Bürgerinitiativen, baute Bürgerhallen und Sportplätze, betreute Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren. Getreu seinem Motto „Nicht nur ..

Seit seiner Kindheit engagiert sich Heinz Frey ehrenamtlich im sozialen Umfeld seines Heimatdorfes; er gründete und leitete Vereine, organisierte Bürgerinitiativen, baute Bürgerhallen und Sportplätze, betreute Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren. Getreu seinem Motto „Nicht nur reden, sondern handeln“ entwickelte der Gymnasiallehrer nach der Schließung des letzten Geschäftes in seinem Dorf eine innovative Lösung zur Wiederherstellung der Nahversorgung.

Mit neuen Strukturen, einzigartiger Bündelung und der aktiven Einbindung der Bürger*innen entstand 2004 das erste DORV-Zentrum. Erfolgreich gestartet und begleitet von ständigen Fragen nach Übertragbarkeit entwickelte Frey eine Methode zur bundesweiten Verbreitung des Systems.

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Der Ansatz

Heinz Frey bringt Bürger in Stadt und Land dazu, ihre Zukunft in ihrem Wohnstandort selbst in die Hand zu nehmen und zusammenzuarbeiten, um Lebensqualität für alle Mitbewohner zu sichern und zu steigern: lebenslang in der sozialen Umgebung leben können, als Kinder wieder selbstbestimmt ..

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Heinz Frey bringt Bürger in Stadt und Land dazu, ihre Zukunft in ihrem Wohnstandort selbst in die Hand zu nehmen und zusammenzuarbeiten, um Lebensqualität für alle Mitbewohner zu sichern und zu steigern: lebenslang in der sozialen Umgebung leben können, als Kinder wieder selbstbestimmt einkaufen können, ortsnahe Arbeitsplätze sichern und regionale Strukturen stärken.

Lebensmittel, Dienstleistungen, sozial-medizinische Versorgung, Kommunikation und Kulturangebote werden in einem Zentrum, vielerorts an einer „Theke“ angeboten – im DORV-Zentrum, mitten im Dorfzentrum. Ziel ist es, neben Produkten und Dienstleistungen auch einen Ort für menschliche Begegnungen zu bieten.

Heinz Frey berät interessierte Gemeinden beim Aufbau ihrer eigenen Zentren. Der Schlüssel für einen erfolgreichen Prozess ist die lokale Bevölkerung selbst: Sie wirkt maßgeblich an der Planung mit und ist später auch für den Betrieb der Zentren verantwortlich. Dadurch werden der soziale Zusammenhalt und das Engagement der Menschen vor Ort gestärkt.

Wohnen und Arbeiten wieder zusammenzubringen und dabei „sozialen Profit“ zu erzeugen – das ist das Ziel von DORV. In der heutigen Zeit ist das nicht nur möglich, sondern spart auch Ressourcen und bringt den Menschen deutlich mehr Zeit für Familie, Beruf, Freizeit und ehrenamtliches Engagement.

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Warum ist das wichtig?

Die gesellschaftliche Entwicklung erzeugt immer mehr unterversorgte Wohnstandorte in Stadtrandgebieten und Dörfern. Gewerbe und Dienstleister schließen, Infrastruktur verliert ihren Wert, Menschen verlassen die Orte. Zurück und oft ohne Versorgung bleiben die älteren und weniger mobilen ..

Die gesellschaftliche Entwicklung erzeugt immer mehr unterversorgte Wohnstandorte in Stadtrandgebieten und Dörfern. Gewerbe und Dienstleister schließen,
Infrastruktur verliert ihren Wert, Menschen verlassen die Orte.

Zurück und oft ohne Versorgung bleiben die älteren und weniger mobilen Mitbürger. Es ist nicht möglich, alle älteren Menschen in Altenheimen unterzubringen, weder Geld noch Personal reichen in unserer Gesellschaft dazu aus.

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Einblicke

Dorv Zentrum

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget: 120.000 € (nur Beratung) davon

Personalkosten: 70.000 €

Sachkosten: 50.000 €

Leistungen aus Ehrenamt und pro bono-Engagement: 40.000 € (zzgl. Betrieb der eigenen Zentren, ca. 1 Mio. € Umsatz)

Mobilitätskosten

Partner vor Ort (Beratung für Dörfer/Stadtteile)

Output

Eröffnung von insgesamt 40 Zentren

Beratung und Mobilisierung von Bürgern, Analy-se, Businessplan, Aufbau und Qualitätskontrolle für insgesamt ca. 50 weitere DORV-Prozesse

Bewusstseinsbildung z.B. durch Vorträge, Um-fragen, Workshops in Bürgerschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Mitarbeit im Bundesverband der Regionalbewe-gung, Kooperation mit Hochschulen und Le-bensmittelhandel

Wirkung

Erhöhung der Lebensqualität durch verbesserten Zugang zu Produkten, Dienst- und Versorgungs-leistungen, Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen für mehr als 100.000 Bürger

Empowerment von Gemeinde und Stadt durch ihr eigenes Engagement für ein DORV-Zentrum


Mitwirkende gesucht

Was wir aktuell planen:


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