Die Bevölkerung der Erde nimmt rasant zu und braucht dafür immer mehr Raum -mit drastischen Folgen für die Biodiversität, aber auch die Lebensqualität und das Wissen der Bevölkerung um natürliche Zusammenhänge und den Umgang mit der Natur. Ökohumane Lebensmodelle als Gegenmodelle sind ganzheitlich als Wertschöpfungskette für Natur, Ernährung, Stoffstrommanagement und CO2 zu sehen.

Damit sich diese gute Idee dauerhaft als Gestaltungsprinzip durchsetzt, ist ein systematisches und ganzheitliches Planungskonzept erforderlich, das alle zentralen Themen des Lebens in den Gemeinden/Städten (ecosystem services) umfasst: Klimaschutz, Ressourcenschutz, Biodiversität, aktiver Naturschutz im bewohnten Raum durch Stoppen der Generosion, multifunktionale Nutzung, ökonomische Entlastung der Gemeinden/Städte und ökonomische Erträge (Vermarktung von Ernteerträgen, thermische Verwertung von Schnittgut), sowie Aufbau neuer sozialer Lebensformen in der Bevölkerung, Bildung, Bindung und Integration.