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Quelle: Christian Klant

Heike


Boomgaarden


Essbare Stadt Andernach / PerNaturam



Fellow seit

2013

Aktiv in

Ansatz


Kurzbeschreibung

Heike Boomgaarden schafft grüne „Lebens-Mittel-Punkte“ mit Unternehmen und mit lokalen Gemeinschaften. Ihr Ziel ist ein Umdenken auf individueller wie institutioneller Ebene, um Biodiversität und gleichzeitig eine natürliche Verbindung der Menschen zur Natur zu fördern.


Die Social Entrepreneurin

Heike Boomgaarden ist Diplom-Ingenieurin für Gartenbau und Mutter von drei Kindern. Sie glaubt an den Generationsvertrag: unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Welt zu erhalten, mit Ernährungsgerechtigkeit und sozialem Frieden. Seit 22 Jahren führt sie ein Ingenieurbüro, welches ..

Heike Boomgaarden ist Diplom-Ingenieurin für Gartenbau und Mutter von drei Kindern. Sie glaubt an den Generationsvertrag: unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Welt zu erhalten, mit Ernährungsgerechtigkeit und sozialem Frieden.

Seit 22 Jahren führt sie ein Ingenieurbüro, welches sich auf Mitmachprojekte im grünen Bereich konzentriert. Sie arbeitet seit 16 Jahren als „Gartenfrau“ für Fernsehen und Radio, hält Vorträge und schreibt Bücher. Als Vizepräsidentin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. wirbt sie bei Menschen und über Medien für „mehr Pflanzenvielfalt in Deutschlands Gärten“. Ihr Modell Projekt ist seit 10 Jahren die vielfach ausgezeichnete „Essbare Stadt Andernach“.

Seit 2018 arbeitet Sie im ländlichen Raum um zwischen Kleingewerbegebieten und Dörfern Trittsteinbiotope zu installieren. Diese sollen den gesamtheitlichen Ansatz von Ökologie, Biodiversität Ökonomie, Bildung und Ressourcenschutz, aus den Erfahrungen der essbaren Städte umsetzen.

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Der Ansatz

Ein Erfolgsfaktor für das Konzept der Essbaren Stadt Andernach und von Folgeprojekten war es, den globalen Trend des „Urban Gardening“ in eine strukturierte Dienstleistung für Kommunen, Unternehmen und Organisationen umzuwandeln. So konnte aus der guten Idee ein planbares Konzept werden, mit ..

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Ein Erfolgsfaktor für das Konzept der Essbaren Stadt Andernach und von Folgeprojekten war es, den globalen Trend des „Urban Gardening“ in eine strukturierte Dienstleistung für Kommunen, Unternehmen und Organisationen umzuwandeln. So konnte aus der guten Idee ein planbares Konzept werden, mit dem in großem Stil urbane Grünflächen nachhaltig, kostengünstig, bürgernah und markenbildend umgestaltet werden.

Nach der Essbaren Stadt Andernach, sind 160 europäische Städte durch Beratung dem Vorbild gefolgt . Seit 2016 arbeitet Sie zusammen mit Solwodi an „essbaren Townships“, ein Frauenprojekt gegen Armutsprostitution.

Die Vision der essbaren Stadt ist nicht mehr auf Kommunen im engeren Sinn begrenzt. Sie umfasst alle Lebensräume, in denen Menschen ökohumane Lebenswelten schaffen möchten.

Ganz zentral ist: Keine Planung und Umsetzung erfolgt ohne die Menschen, für die die grünen Lebens-Mittel-Punkte da sind.

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Warum ist das wichtig?

Die Bevölkerung der Erde nimmt rasant zu und braucht dafür immer mehr Raum -mit drastischen Folgen für die Biodiversität, aber auch die Lebensqualität und das Wissen der Bevölkerung um natürliche Zusammenhänge und den Umgang mit der Natur. Ökohumane Lebensmodelle als Gegenmodelle sind ..

Die Bevölkerung der Erde nimmt rasant zu und braucht dafür immer mehr Raum -mit drastischen Folgen für die Biodiversität, aber auch die Lebensqualität und das Wissen der Bevölkerung um natürliche Zusammenhänge und den Umgang mit der Natur. Ökohumane Lebensmodelle als Gegenmodelle sind ganzheitlich als Wertschöpfungskette für Natur, Ernährung, Stoffstrommanagement und CO2 zu sehen.

Damit sich diese gute Idee dauerhaft als Gestaltungsprinzip durchsetzt, ist ein systematisches und ganzheitliches Planungskonzept erforderlich, das alle zentralen Themen des Lebens in den Gemeinden/Städten (ecosystem services) umfasst: Klimaschutz, Ressourcenschutz, Biodiversität, aktiver Naturschutz im bewohnten Raum durch Stoppen der Generosion, multifunktionale Nutzung, ökonomische Entlastung der Gemeinden/Städte und ökonomische Erträge (Vermarktung von Ernteerträgen, thermische Verwertung von Schnittgut), sowie Aufbau neuer sozialer Lebensformen in der Bevölkerung, Bildung, Bindung und Integration.

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