Papilio ist ein Ansatz für Kindertagesstätten, der die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder auf spielerische Weise fördert. Diese „universelle Prävention“ hat beste Aussichten, die gesamtgesellschaftliche Problematik von Sucht- und Gewaltverhalten Jugendlicher wirkungsvoll anzugehen.

Da Bildung unter der Hoheit der Länder steht, geht Papilio länderspezifisch vor und arbeitet mit einem Train-the-Trainer-Konzept. Die Verbreitung des Papilio-Ansatzes geschieht in vier Schritten: (1) Partner gewinnen, (2) Trainer*innen qualifizieren, (3) Kindertagesstätten gewinnen und Erzieher*innen fortbilden, (4) Programm in der Kita einführen. Papilio geht also den Weg über Trainer*innen und Erzieher*innen, um letztlich die Kinder und Eltern zu erreichen.

Bis heute wurden über 6500 Erzieher*innen in 15 Bundesländern ausgebildet.

Nach dem Tod von Heidrun Mayer wurde Heidi Scheer die erste geschäftsführende Vorsitzende des Papilio e.V.