Quelle: Lizenzfreies Foto

Gabriela


Ender


OpenSpace-Online



Fellow seit

2008


Kurzbeschreibung

Gabriela Ender ermöglicht Organisationen weltweit, drängende Themen konstruktiv und nachhaltig zu bearbeiten und vereinfacht zudem Stakeholder-Dialoge in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.


Die Social Entrepreneurin

Gabriela Ender musste als junge Mutter unverhofft das väterliche Bauunternehmen übernehmen. Sie engagierte mehrere Beratungsunternehmen, die ihr alle nicht helfen konnten, die Ursachen für auffällige Nöte der Firma aufzudecken. Erst als eine neue Führungskraft auch einigen Arbeitern auf den ..

Gabriela Ender musste als junge Mutter unverhofft das väterliche Bauunternehmen übernehmen. Sie engagierte mehrere Beratungsunternehmen, die ihr alle nicht helfen konnten, die Ursachen für auffällige Nöte der Firma aufzudecken. Erst als eine neue Führungskraft auch einigen Arbeitern auf den Baustellen „Fragen zu diesem Thema“ stellte, kamen die Ungereimtheiten der Leitung schnell ans Licht. Das lehrte sie auf eindrucksvolle Weise, dass das wahre Wissen zur Lösung von Problemen bereits im eigenen System steckt. Sie studierte Kommunikationswissenschaften und gründete 1996 das Institut für systemische Kommunikation mit den Schwerpunkten „Führungskräfte-Coaching, Teamentwicklung, Großgruppenkonferenzen und Organisationsentwicklung“.

Zunehmend machte Gabriela Ender die Erfahrung, wie freudvoll und nachhaltig besonders wertschätzende, ergebnisorientierte und partizipative Kommunikation in und für Organisationen aller Art ist und auch, wie wichtig diese Form der Zusammenarbeit über Entfernungen in naher und ferner Zukunft sein würde. Begeistert von den Zukunftsmöglichkeiten des Internets stellte sie sich monatelang immer wieder die Frage, wie sie ihre wertvollen Kenntnisse auf das Internet übertragen könnte. Im Sommer 1999, als Gabriela Ender in einem Liegestuhl eine Pause von ihrer Arbeit einlegte, erwischte sie in einem Moment der Entspannung die Antwort auf ihre Frage. Vor ihrem inneren Auge sah sie den kompletten Ablauf einer völlig neuen Internet-Echtzeit-Konferenzmethode sowie die damit weltweit verbundenen Einsatzfelder und Effekte. Von diesem Zeitpunkt an stand das methodische und technische Grundkonzept für OpenSpace-Online fest und sie begann die Technologie in die Realität zu bringen.

Gabriela Ender ist Ashoka Fellow seit 2008.

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Der Ansatz

OpenSpace-Online® stellt ein völlig eigenständiges, in sich abgeschlossenes Echtzeit-Internetverfahren dar. Die virtuell begleitete Mitmach-Konferenz-Methode ermöglicht in einzigartiger Weise eigenverantwortliches und ergebnisorientiertes „Do-it-yourself-Zusammenarbeiten“ von kleinen und ..

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OpenSpace-Online® stellt ein völlig eigenständiges, in sich abgeschlossenes Echtzeit-Internetverfahren dar. Die virtuell begleitete Mitmach-Konferenz-Methode ermöglicht in einzigartiger Weise eigenverantwortliches und ergebnisorientiertes „Do-it-yourself-Zusammenarbeiten“ von kleinen und größeren Gruppen, unterstützt weltweit schnelle Weiterarbeit und baut wertvolle Brücken zwischen unterschiedlichen Online- und Offline-Aktivitäten.

Durch seine Bedienerfreundlichkeit, seine unzähligen Einsatzmöglichkeiten und seine vielseitigen Effekte leistet dieses Verfahren einen (r)evolutionären Beitrag zur Verbesserung und Beschleunigung nachhaltiger Beteiligungs-, Entscheidungs- und Veränderungsprozesse.

Mit Hilfe eines virtuellen Konferenz-Begleiters können in der Regel zwischen 10 und 125 Personen (bei Bedarf mehr) gemeinsam in Echtzeit zügig Lösungen erarbeiten und mit den dokumentierten Ergebnissen sofort in die Umsetzung gehen. Bisher haben die Anwender von OpenSpace-Online auf allen Kontinenten in vielen Ländern kollektive Lösungen z.B. in den Bereichen Klimaschutz, Stadtplanung, Gesundheitsvorsorge, Kommunalpolitik, Schule, Bildung, Marktforschung und Change-Management hervorgebracht.

Gabriela Ender wollte von Beginn an, dass OpenSpace-Online nicht nur eine völlig neue Form von Online-Mitmachkonferenzen bietet, sondern mit ihrem Verfahren auch bestimmte Werte transportiert werden, die eine gelungene Zusammenarbeit von Gruppen hinsichtlich Lern-, Innovations- und Lösungsprozessen ermöglichen. Dafür brauchen Unternehmen und Teams nicht nur in der physischen, sondern auch in der Online-Welt verlässliche „Wohlfühl- und Vertrauensräume“.

Darüber hinaus trägt das Verfahren natürlich zur extremen Minimierung von Zeit-, Reise- und Organisationskosten bei, verschafft durch seinen besonderen „Do-it-yourself-Empowerment-Faktor“ leichten Zugang zu zukunftsweisendem „Change Know-how“ und ermöglicht eine Balance zwischen werteorientierter Ökonomie, sozialer Verantwortung und Klimaschutz.

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Warum ist das wichtig?

In einer vernetzten, zunehmend hochkomplexen und schnelllebigen Welt ist es immer schwieriger, effektive, wertebasierte und vertrauenswürdige Kommunikation mit „Tiefgang“ zu ermöglichen, die nicht nur die Führungsebene, sondern frühzeitig das Wissen und die Ideen von Beteiligten und ..

In einer vernetzten, zunehmend hochkomplexen und schnelllebigen Welt ist es immer schwieriger, effektive, wertebasierte und vertrauenswürdige Kommunikation mit „Tiefgang“ zu ermöglichen, die nicht nur die Führungsebene, sondern frühzeitig das Wissen und die Ideen von Beteiligten und Stakeholdern einbindet. Denn so können aus finalen Entscheidungen, die oft nur sehr wenige Führungskräfte treffen, neue Realitäten entstehen, die dann viele umsetzen und mittragen. Zudem erlauben geringe Reise-Budgets, Zeitmangel und Umweltbedenken oftmals kein persönliches Zusammentreffen aller Beteiligten. Fehlende Reise-Budgets betreffen besonders oft überregionale soziale Projekte und Vorhaben, wo oft dringend unterschiedliche Gruppen und deren Interessen koordiniert werden müssen.

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