Quelle: Christian Klandt

Florian


Zech


Amandla Edufootball



Fellow seit

2016

Themenfeld


Kurzbeschreibung

Florian Zech ermöglicht Lebensperspektiven für benachteiligte Jugendliche durch die kluge Verzahnung von Hilfsangeboten.


Der Social Entrepreneur

Im Rahmen seines Zivildienstes hat Florian Zech 2007 ein Jahr lang in einem Waisenheim in Kapstadts größtem Township Khayelitsha gearbeitet und gelebt. In dieser Zeit hat er den enormen Bedarf für ganzheitliche Bildungs- und Freizeitangebote in sozialen Brennpunkten hautnah erfahren. Gemeinsam ..

Im Rahmen seines Zivildienstes hat Florian Zech 2007 ein Jahr lang in einem Waisenheim in Kapstadts größtem Township Khayelitsha gearbeitet und gelebt.

In dieser Zeit hat er den enormen Bedarf für ganzheitliche Bildungs- und Freizeitangebote in sozialen Brennpunkten hautnah erfahren. Gemeinsam mit den Jugendlichen vor Ort hat er die AMANDLA-Idee und das Safe-Hub Modell entwickelt.

Zehn Jahre nach seinem Zivildienst ist Florian noch immer in Südafrika und arbeitet nun daran, Safe-Hubs zu einem der weltweit größten und wirkungsvollsten Social Franchise Systemen zu machen. Für sein soziales Engagement bekam Florian 2015 den Bundesverdienstorden von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck verliehen.

Mehr lesen

Der Ansatz

AMANDLA ist ein Sozialunternehmen mit Sitz in Deutschland und Südafrika. AMANDLAs Vision ist eine Welt geprägt von Chancengleichheit, in der junge Menschen danach streben, ihr volles Potenzial zu entfalten, und den Mut haben, von einer großen Zukunft zu träumen. AMANDLA verwirklicht diese ..

>

AMANDLA ist ein Sozialunternehmen mit Sitz in Deutschland und Südafrika. AMANDLAs Vision ist eine Welt geprägt von Chancengleichheit, in der junge Menschen danach streben, ihr volles Potenzial zu entfalten, und den Mut haben, von einer großen Zukunft zu träumen. AMANDLA verwirklicht diese Vision durch den Aufbau von sicheren, persönlichkeitsfördernden Fußball-Bildungszentren in sozialen Brennpunkten weltweit – den Safe-Hubs.

Die Kraft des Fußballs, vereint mit ganzheitlicher Bildung, dient dabei als Grundlage, um sozial benachteiligte und unter Armut und Vernachlässigung leidende Kinder zu stärken. Die Safe-Hubs bieten ganzheitliche Programme, die gezielt und nachhaltig Armut bekämpfen, Perspektiven schaffen und Integration fördern. Thematische Schwerpunkte sind: Bildung, Sozialkompetenzen, Gesundheit, Gewaltprävention und Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Alle Aktivitäten werden wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich Wirkung evaluiert und ständig weiterentwickelt.

Das Besondere: (1) Safe-Hubs bieten nicht nur eigene Programme an, sondern integrieren Programme anderer nicht-staatlicher und staatlicher Akteure. So entsteht ein ideal aufeinander abgestimmtes Angebot aus Beratung, sportbasierten Bildungsprogrammen und Arbeitsvermittlung. (2) Safe-Hubs sind langfristig finanziell tragend: Wenn sie einmal gebaut sind, tragen die Hubs den Großteil ihrer Kosten selbst, u.a. durch Einnahmen aus Vermietung von Räumen und Werbeflächen. (3) Durch eine weite Verbreitung von Safe-Hubs können Jugendliche flächendeckend erreicht werden. Florian hat Safe-Hubs in eine regionale Jugendstrategie überführt; der Bau von 70 Hubs in Südafrika ist bereits geplant.

Mehr lesen

Warum ist das wichtig?

Internationale Studien beleuchten detailliert die Probleme, die das Leben junger Menschen in extremer Armut in städtischen Slums bestimmen. Sie beschreiben diese als eine der größten globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Der Anstieg der massiven sozialen Ungleichheit innerhalb ..

Internationale Studien beleuchten detailliert die Probleme, die das Leben junger Menschen in extremer Armut in städtischen Slums bestimmen. Sie beschreiben diese als eine der größten globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Der Anstieg der massiven sozialen Ungleichheit innerhalb der Städte, mangelnde Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und zu Bildung sowie ansteigende Jugendkriminalität sind eklatante Hinweise auf dieses Problem.

Viele Jugendliche in Südafrikas Townships sind in dieser Abwärtsspirale aus Arbeitslosigkeit, Langeweile und Kriminalität gefangen. Vereinzelte Programme gibt es viele, jedoch sind diese oftmals nicht miteinander harmonisiert, nicht nachhaltig finanziert und finden keinen nachhaltigen Zugang zu den Jugendlichen.

Mehr lesen

Einblicke

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget 1.1 Mio. €, davon Personalkosten: 670.000 €, Sachkosten: 380.000 €

Leistungen aus Ehrenamt und pro bono-Engagement: 100.000 €

Output

3 Safe-Hubs in Betrieb in Südafrika

Erster Safe-Hub in Deutschland in Planung

7.500 Teilnehmer an den Programmen

Jährlich erhalten 15 junge Menschen pro Safe-Hub eine staatlich anerkannte Ausbildung und werden umfassend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Wirkung

Vermittlung von 90% der Teilnehmenden in den ersten Arbeits- und Ausbildungsmarkt

Offizielle Kriminalitätsstatistiken belegen einen Rückgang von Kriminalität, im Durchschnitt 44%, im Einflussgebiet der Safe-Hubs.

Bestehungsquoten der Teilnehmer verbessern sich im Durchschnitt um 49% nach einem Jahr.

Eine unabhängig durchgeführte Studie zum Social Return on Investment (SROI) von Safe-Hubs in Version 1.0 hat einen SROI von 580% (5.80:1) ergeben.


Mitwirkende gesucht

Was wir aktuell planen:

Dafür suchen wir:

  • Wachstumsermöglicher*in
  • Standortvertreter*in

[Wachstumsermöglicher*in]

Ashoka bei der Verbreitung des Safe-Hub Modells in Südafrika und International.

[Standortvertreter*in]

Verankerung des Safe-Hub Modells zur Nachmittagsbetreuung und Jugendförderung auf nationaler Ebene durch den südafrikanischen Staat.


Thematisch ähnliche
Ashoka-Fellows