Vom Start 2004 bis zum Auslaufen Ende 2014 wurden mehr als 20.000 Kredite vergeben, insbesondere an neu gegründete und kleine Unternehmen, die zuvor keine Bankkredite erhielten. Besondere Schwerpunkte waren die Kreditvergabe an Frauen und Unternehmer mit Migrationshintergrund. Beide Zielgruppen haben besondere Schwierigkeiten im Zugang zu Kapital.

Durch den Mikrofinanzfonds wurden Wirtschaftsförderer, Selbsthilfegenossenschaften und Unternehmensberater, die mit bestimmten Zielgruppen eng vertraut sind, befähigt, selbst zu einem Mikrofinanzinstitut (MFI) zu werden. Diese MFI konnten die Kreditnehmer schnell und unkompliziert beraten, betreuen und begleiten. Das Team des Fonds hingegen kümmerte sich um Technik, Kapital und den Rechtsrahmen.

Insgesamt wurden so etwa 100 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Bundes eingesetzt, unter anderem mit der Wirkung, dass ca. 30.000 Arbeitsplätze erhalten, beziehungsweise neu geschaffen werden konnten. Der Anteil von Kreditnehmern mit Migrationshintergrund lag im Schnitt bei etwas über 40 Prozent, der Anteil von Frauen bei etwas über 30 Prozent.