Über 70 Millionen Menschen befinden sich momentan auf der Flucht vor Krieg, Zerstörung und Konflikten – die Tendenz bleibt steigend. Noch mehr Menschen sind aus weiteren Gründen wie Klimawandel, Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung aus ihrer Heimat geflohen. Deshalb dürfen Flüchtlingslager und Aufnahmeheime nicht länger als Orte der Verwahrung betrachtet werden. Es braucht die Entwicklung völlig neuer Konzepte, um aus ihnen Orte der Hoffnung und Entwicklung zu bauen. Ziel ist es, die Orte des größten Elends dieser Welt in innovative Ökosysteme zu transformieren. Wenn Menschen selbst ihr Leben bestimmen können – und ein Überlebensraum zum Lebensraum wird – kann nachhaltige Entwicklung und Integration entstehen, für die Geflüchteten und die Aufnahmegesellschaften.