Quelle: More Than Shelters, Isabelle Poncette
Quelle: Christian Klandt

Daniel


Kerber


More Than Shelters



Fellow seit

2016


Kurzbeschreibung

Daniel Kerber entwickelt und implementiert innovative Produkte, Services und Planungskonzepte, um lebenswerte und würdevolle Lebensräume für Menschen auf der Flucht zu gestalten. Mit seinem Team unterstützt er Menschen in Krisenregionen, im Transit und bei der Integration in Aufnahmeländern.


Der Social Entrepreneur

Daniel Kerber, Gründer und Geschäftsführer von MORE THAN SHELTERS (MTS), hat in Paris und Düsseldorf bildende Kunst studiert. Seine künstlerischen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Architektur, Design und Kunst wurden in zahlreichen Ausstellungen international ausgestellt. Auf ..

Daniel Kerber, Gründer und Geschäftsführer von MORE THAN SHELTERS (MTS), hat in Paris und Düsseldorf bildende Kunst studiert. Seine künstlerischen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Architektur, Design und Kunst wurden in zahlreichen Ausstellungen international ausgestellt. Auf Forschungsreisen und bei Stipendienaufenthalten lernte er die Probleme und Armut vieler Menschen kennen. Innerhalb von zehn Jahren verschob sich sein Lebensfokus immer mehr auf die Erforschung von sogenannter informeller Architektur und die Projektarbeit in Slums und Flüchtlingslagern. Anfang 2012 gründete er das Sozialunternehmen MORE THAN SHELTERS, um seine kreative Arbeit voll und ganz mit einer direkten Wirkung für die betroffene Bevölkerung zu verknüpfen.

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Der Ansatz

MORE THAN SHELTERS entwickelt ganzheitliche Lösungen zur Gestaltung von Lebensräumen für Geflüchtete. Begonnen hat er seine Arbeit im momentan größten Flüchtlingscamp Zaatari (Jordanien). Heute arbeitet er auch in Transitzonen und in Intergrationsprojekten in Deutschland, wie z.B. ..

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MORE THAN SHELTERS entwickelt ganzheitliche Lösungen zur Gestaltung von Lebensräumen für Geflüchtete. Begonnen hat er seine Arbeit im momentan größten Flüchtlingscamp Zaatari (Jordanien). Heute arbeitet er auch in Transitzonen und in Intergrationsprojekten in Deutschland, wie z.B. Berlin-Charlottenburg, Stuttgart und München.

Sein Team entwickelt soziale und gestalterische Innovationen für die Unterbringung von Geflüchteten wie Unterkunftsprojekte, Gesamtplanungen und Integrationsleistungen. Im Fokus steht die Einbeziehung aller Beteiligten, von Geflüchteten und Einheimischen über den Staat bis zur lokalen Wirtschaft.

Durch die vielfältige Projektarbeit wurde viel übertragbares Wissen über die Gestaltung von Lebensräumen generiert. Daniels Mission ist es nun, dieses Wissen global zu verbreiten und große humanitäre Organisationen dabei zu unterstützen, innovative Lösungen für Menschen auf der Flucht anzubieten.

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Warum ist das wichtig?

Über 70 Millionen Menschen befinden sich momentan auf der Flucht vor Krieg, Zerstörung und Konflikten – die Tendenz bleibt steigend. Noch mehr Menschen sind aus weiteren Gründen wie Klimawandel, Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung aus ihrer Heimat geflohen. Deshalb dürfen ..

Über 70 Millionen Menschen befinden sich momentan auf der Flucht vor Krieg, Zerstörung und Konflikten – die Tendenz bleibt steigend. Noch mehr Menschen sind aus weiteren Gründen wie Klimawandel, Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung aus ihrer Heimat geflohen. Deshalb dürfen Flüchtlingslager und Aufnahmeheime nicht länger als Orte der Verwahrung betrachtet werden. Es braucht die Entwicklung völlig neuer Konzepte, um aus ihnen Orte der Hoffnung und Entwicklung zu bauen. Ziel ist es, die Orte des größten Elends dieser Welt in innovative Ökosysteme zu transformieren. Wenn Menschen selbst ihr Leben bestimmen können – und ein Überlebensraum zum Lebensraum wird – kann nachhaltige Entwicklung und Integration entstehen, für die Geflüchteten und die Aufnahmegesellschaften.

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Einblicke

More Than Shelters, Daniel Kerber

More Than Shelters, Daniel Kerber

More Than Shelters

Videoportrait zur Ashoka Fellowship


Input

Gesamtbudget 800.000 €, davon: Personalkosten: 250.000 €, Sachkosten: 540.000 €

Output

2 Innovationsprojekte für 85.000 Menschen im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien

12 Gesamtkonzepte für Integrationsstandorte in Deutschland und Europa.

Wirkung

Geflüchtete werden von Betroffenen zu Beteiligten und so von einer vermeintlichen Bürde zu einer Chance

Steigerung von Wohlbefinden, Gesundheit und Selbstwirksamkeit der Geflüchteten

Schnellere, bessere und ganzheitlichere Lösungsentwicklung durch direkte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

Flüchtlingslager und -zentren werden von Ver-wahrstätten zu lebendigen Lebensräumen

Schnellere, bessere und tiefere Integration in die Aufnahmegesellschaften

Vermeidung von Konflikten, Aggression und Radikalisierung

Höhere Impact- und Kosteneffizienz des humanitären Sektors


Mitwirkende gesucht

Was wir aktuell planen:

Dafür suchen wir:

  • Organisationsstärker*in
  • Wachstumsermöglicher*in
  • Kooperationenbauer*in

[Organisationsstärker*in]

MTS würde es sehr helfen, wenn geschulte Menschen uns ehrenamtlich in unserem Verein unterstützen würden Projektanträge zu stellen.

[Wachstumsermöglicher*in]

Werde Teil unseres Fördernetzwerkes im MORE THAN SHELTERS e.V. Wir gestalten dort zusammen die Zukunft des humanitären Sektors durch unsere sozialen Innovationen.

[Kooperationenbauer*in]

Wir suchen die Zusammenarbeit mit großen Hilfsorganisationen und sozialen Trägern


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