JB verbessert im Nordwesten Tansanias die Qualität der Bildung an Grundschulen, klärt Schüler*innen über HIV/Aids auf und setzt sich für Gleichberechtigung ein. Sportlehrer*innen werden mit einem wissenschaftlich entwickelten Konzept für erfahrungsbasiertes Lernen pädagogisch geschult und integrieren diese Themen spielerisch in den Lehrplan. Dadurch können tabuisierte Themen wie HIV / AIDS leichter adressiert werden. In Sportwettkämpfen, den „Bonanzas“, messen sich die Schulen und können Schulbauprojekte gewinnen (mindestens 25 % Eigenbeteiligung).  Nicht nur das pädagogische Know-How der Lehrer*innen sowie die Schulinfrastruktur werden so verbessert: die zentrale Erfahrung für alle Beteiligten – Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und öffentliche Institutionen – ist, dass die positive Wirkung nur mit einem aktiven Beitrag aller auf Augenhöhe gelingen kann.

Die deutsche Mutterorganisation sichert die Finanzierung der Aktivitäten durch Fundraising und Mitgliedsbeiträge und kümmert sich um Öffentlichkeitsarbeit und Controlling. Die strategische und operative Steuerung erfolgt in enger Absprache mit den Projektleitern vor Ort.