Quelle: Amac Garbe
Quelle: Amac Garbe

Anja


Bittner


Was hab' ich? / Dr. Next



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2012

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Kurzbeschreibung

Mit dem Aufbau von „Was hab’ ich?“ förderte Anja Bittner die laienverständliche Arzt-Patient-Kommunikation. Nun setzt sie sich mit Dr. Next für einen positiven Wandel des Arztberufes ein.


Die Social Entrepreneurin

Schon seit ihrer Kindheit wollte Anja Bittner Medizin studieren, um anderen helfen zu können. Während ihres Studiums wurde sie häufig mit Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Ärzten und Patienten konfrontiert. Im Januar 2011 folgte der Entschluss, etwas zu verändern. Gemeinsam mit Johannes ..

Schon seit ihrer Kindheit wollte Anja Bittner Medizin studieren, um anderen helfen zu können. Während ihres Studiums wurde sie häufig mit Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Ärzten und Patienten konfrontiert. Im Januar 2011 folgte der Entschluss, etwas zu verändern.

Gemeinsam mit Johannes Bittner und Ansgar Jonietz gründete sie „Was hab’ ich?“ (washabich.de), um Patienten zuverlässige und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Gesundheitsinformationen bereitzustellen.

Vor dem Hintergrund vielfältiger – nicht nur kommunikationsbezogener – Veränderungen im Gesundheitswesen, denen Ärzte oft allein gegenüberstehen, gründete sie 2017 Dr. Next, um den Wandel der Medizin positiv mitzugestalten und den ärztlichen Berufsstand in diesem Prozess zu unterstützen.

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Der Ansatz

Viele Patienten erhalten von ihrem Arzt einen medizinischen Befund und verstehen kaum, worum es geht. Das Web-Portal „Was hab’ ich?“ hilft: Hier „übersetzen“ Mediziner ärztliche Befunde kostenlos in eine verständliche Sprache. Dazu laden die Nutzer unter washabich.de ihr ärztliches ..

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Viele Patienten erhalten von ihrem Arzt einen medizinischen Befund und verstehen kaum, worum es geht. Das Web-Portal „Was hab’ ich?“ hilft: Hier „übersetzen“ Mediziner ärztliche Befunde kostenlos in eine verständliche Sprache. Dazu laden die Nutzer unter washabich.de ihr ärztliches Dokument anonym hoch. Die Übersetzung wird von einem ehrenamtlichen Team aus Medizinstudierenden erstellt. So können Patienten den ärztlichen Befund besser einschätzen und sind mündig für die gemeinsame Entscheidungsfindung mit dem Arzt.

Die Medizinstudierenden erhalten eine umfangreiche Ausbildung in laienverständlicher Kommunikation und können Fachfragen jederzeit von einem Ärzteteam beantworten lassen. Seit 2014 können Medizinstudierende verschiedener Fakultäten „Was hab’ ich?“ auch im Rahmen einer universitären Veranstaltung kennenlernen. Zudem arbeitet „Was hab‘ ich?“ seit 2015 daran, Entlassbriefe aus Kliniken regulär in Patientenbriefe umzuwandeln.

Mit Dr. Next fokussiert sich Anja Bittner seit 2017 stärker auf den Arztberuf und dessen Herausforderungen und Rollen im Gesundheitssystem: Mit einer Interviewreihe stößt Dr. Next einen fachöffentlichen Diskurs über die Zukunft des Arztberufs an und ermöglicht gleichzeitig einen breiten Erkenntnisgewinn zu den Herausforderungen und Chancen der Entwicklungen im Gesundheitssystem aus ärztlicher Sicht. Dies bildet die Grundlage für die Entwicklung von Projekten, die die einzelnen Herausforderungen und Chancen aufgreifen und den Wandel des Arztberufs positiv beeinflussen sollen.

Derzeit pilotiert Dr. Next beispielsweise eine App, die die Arbeitszufriedenheit, das Arbeitspensum und Gründe für Zufriedenheit oder Unzufriedenheit von Ärzten tagesgenau erfasst. Auf diese Weise werden Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis transparent, Qualitätsmanagementdaten niederschwellig und anonym erfassbar und Burnout-Prävention ermöglicht.

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Warum ist das wichtig?

Die Arzt-Patient-Kommunikation verändert sich. Um dem berechtigten Anspruch auf Mündigkeit der neuen Patientengeneration gerecht zu werden, benötigen Ärzte zum einen viel Zeit für Gespräche und zum anderen eine verbesserte Aus- und Weiterbildung im Bereich der Arzt-Patient-Kommunikation. Doch ..

Die Arzt-Patient-Kommunikation verändert sich. Um dem berechtigten Anspruch auf Mündigkeit der neuen Patientengeneration gerecht zu werden, benötigen Ärzte zum einen viel Zeit für Gespräche und zum anderen eine verbesserte Aus- und Weiterbildung im Bereich der Arzt-Patient-Kommunikation. Doch auch gute Kommunikation des Arztes kann Informationslücken offenlassen

Neben veränderten Ansprüchen an die Arzt-Patient-Kommunikation stehen Ärzte einem breiten Wandel der Gesundheitsversorgung gegenüber. Allein die Digitalisierung führt zu verschiedensten Umbrüchen, zum Beispiel in Bezug auf Kommunikationswege und Möglichkeiten des Wissensmanagements. Ärzte sind als zentrale Akteure des Gesundheitssystems gefordert, sich mit den fortwährend ändernden Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Die hohen Anforderungen, die damit einhergehen, führen bei ohnehin hoher Arbeitsbelastung häufig zu einer Abwehrhaltung gegenüber dem Neuen. Aus diesem Grund initiiert Dr. Next die strukturierte Auseinandersetzung mit der Zukunft des Arztberufes, um wirkungsvolle Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln. Denn zufriedene, gesunde und gut ausgebildete Ärzte sind die beste Basis für eine gute Patientenversorgung.

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