Als Radiojournalist wurde Andreas Heinecke ein blinder Kollege zugewiesen, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hatte. Das veränderte seine Sicht auf Blinde schlagartig. Er erkannte deren besondere Fähigkeiten und realisierte wie groß seine eigenen Vorurteile gewesen waren.

Fest entschlossen, gegen die Ausgrenzung blinder Menschen anzukämpfen, entwickelte er mit der Stiftung Blindenanstalt neue Formen der Weiterbildung für blinde und sehbehinderte Menschen. Dabei stellte er fest, dass es nicht an Dienstleistungen für Blinde fehlt, sondern vielmehr, dass die Barrieren in den Köpfen der Sehenden die meisten Probleme schaffen. Die Beseitigung dieser Barrieren war und ist die Grundidee des „Dialog im Dunkeln“ (DiD).

Andreas Heinecke ist Gründer von Dialogue Social Enterprise GmbH (Dialogue SE) sowie der Dialoghaus gGmbH und dem DialogMuseum gGmbH. Alle drei Firmen haben ihren Sitz in Deutschland und teilen eine Mission: durch Ausstellungen, Bildungs- und Freizeitprogramme sozialen Wandel herbeizuführen und eine integrative Welt zu schaffen, in der alle die gleichen Chancen haben, unabhängig von Behinderung oder Alter.